Das Fernheizwerk Großarl erzeugt seit 1991 wohlige Wärme aus heimischer, umweltfreundlicher und erneuerbarer Energie.

Als Brennstoff dient Holz in Form von Rinde, Hachschnitzel, Sägespäne und Waldhackgut. Modernste Verbrennungs-, Filter- und Regelungstechnik inklusive einer Rauchgaskondensation zur Entschwadung sorgen für die Einhaltung der vorgeschriebenen strengen Emissionsgrenzwerte.

Anschließend an den Heizraum ist der Brennstoffsilo (Schubbodenaustragung) angeordnet. Auf dem horizontalen Beton-Siloboden ist eine Schubstangenaustragung mit zwei hydraulisch angetriebenen Schubstangen montiert. Durch deren Bewegung wird der Brennstoff zu einer Sammel-Schubstange gefördert, von wo der Brennstoff in den Fauerraum dosiert wird. Die Dosierung des Brennstoffes erfolgt automatisch, von einer Regel- und Steuerungseinrichtung, welche in einer eigenen Schaltanlage untergebracht ist.

Die Verfeuerung des Brennstoffes erfolgt auf einem hydraulischen Vorschubrost.
Der Brennstoff, vermischt mit stufenlos geregelter Primärverbrennungsluft, durchläuft die Zonen für die Vorwärmung, Entgasung und Verbrennung. Die Austragung der im Feuerraum anfallenden Asche und anderen Unreinheiten, die mit dem Brennstoff in den Feuerraum gelangen, erfolgt durch die wechselweise Bewegung des Rostes. Durch die Ascheschleuse bzw. Ascheaustrittsöffnung fällt die Asche frei nach unten in die Einrichtung für die mechanische Entaschung.

 

Der Feuerraum selbst, stark ausgemauert und isoliert, von der kalten Kesselfläche gänzlich getrennt, besteht aus zwei voneinander getrennten Zonen. Die erste im Rostbereich dient, wie schon beschrieben, zur Entgasung und primären Verbrennung.

Die anschließende, der die restliche Verbrennungsluftmenge zugeführt wird, ist als Nachverbrennungszone konzipiert. Dadurch, dass sie konstant heiß auf einem bestimmten Temperaturniveau gehalten wird, ermöglicht sie einen ausreichend langen Nachverbrennungsweg und die nötige Verweilzeit.

Das gesamte Verfahren, von der Siloaustragung bis zum Anschluss an den Kamin, wird über die speicherprogrammierbare Mikroprozessorsteuerung geregelt und gesteuert. Diese berücksichtigt alle vorher erwähnten Besonderheiten der Anlage, insbesonders die Eigenschaften des "langflammigen" Brennstoffes Holz.

Zur Rauchgasreinigung dient ein sogenannter Elektrofilter der für eine efektive Rauchgasentstaubung sorgt. Damit werden die gesetzlichen Staubgrenzwerte deutlich unterschritten.

Die effektivste Methode der Wärmerückgewinnung aus Biomassefeuerungen besteht in der Installation einer Rauchgaskondensationsanlage. Diese Rauchgaskondensationsanlage dient weiters zur Entschwandung des Rauchgases.

 

 

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