Für die Wärmeversorgung Großarls wird ein Fernwärmenetz bis zu den einzelnen Verbrauchern mit vorisolierten Fernwärmerohren im Verbundsystem für direkte Erdverlegung verlegt. Die Fernwärmerohre bestehen aus einem hochfrequenzgeschweißten Stahlrohr und einem nahtlos extrudierten HDPE-Mantelrohr.

Die dazwischenliegende, werksseitig aufgebrachte Isolierung beteht aus Polyurethan-Hartschaum, FCKW-frei. Alle Rohrverbindungen werden durch geprüfte Rohrschweißer hergestellt. Der auftretenden Längendehnung wird durch thermische Vorspannung Rechnung getragen. Bevor die Fernwärmekünette geschlossen wird, werden die Rohre auf 60° bis 90°C erwärmt.

Um die Netzverluste möglichst gering zu halten, werden Rohre mit verstärkter Isolierung zur Anwendung gebracht. Die Verlegetiefe beträgt mindestens 1 m.

Alle Leitungsabschnitte werden an sinnvollen Punkten mit Absperrarmaturen versehen. Zur Erhöhung der Betriebssicherheit und um eine möglichst gleichmäßige Netzauslastung zu erreichen, werden Ringleitungen ausgebildet.

Die Strömungsgeschwindigkeit in den Hauptsträngen liegt bei etwa 1,2 bis 2,0 m/s.

Das gesamte Fernwärmenetz wird mit einem Lecküberwachungssystem ausgestattet, das eine schnelle und sichere Ortung von undichten Stellen im Netz ermöglicht.

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